Ein Brennofen und moderne Geräte für den Sport
«Endlich brauchen wir für den Sportunterricht keine leeren Bananenkartons mehr»,
sagt Dieter Riescher erleichtert. Ein paar Minuten zuvor hat der Klassenleiter der 3c und
Sportbeauftragte an der Königseggschule Immenstadt seinen Schülern den Parcours
erklärt, der in der Turnhalle aufgebaut ist. An drei von vier Stationen kommen an diesem
Morgen neue Geräte zum Einsatz, die die Schule unlängst angeschafft hat. Darunter sind
auch zwei blaue Sprungmatten und moderne, vielfach verstellbare Trainingshilfen. «Für
jedes Kind gibt es wieder einen Reifen», sagt Riescher. Auch die Fuß- und
Gymnastikbälle seien endlich wieder zeitgemäß.
Die dringend
notwendigen Ersatzbeschaffungen in der
Königseggschule waren möglich geworden,
nachdem der
Immenstädter Haupt - und Finanzausschuss im Juli vergangenen
Jahres eine
Liste von Konrektor Bernhard Gessenharter mit
«nicht aufschiebbaren Anschaffungen»
im Gesamtwert
von 40000 Euro einstimmig abgesegnet hatte (wir berichteten).
Neben Sportgeräten konnte sich die Grundschule einen
modernen Brennofen, neue Werkzeuge,
verbesserte Computertechnik
sowie Büromöbel und einen Medienwagen
leisten.
37 Jahre alte Werkzeuge
Gessenharter betont: «Das
ist alles kein Luxus, sondern
Dinge, die jetzt endlich den heutigen Anforderungen
entsprechen.»
Mithilfe verbesserter Computertechnik seien Terminabsprachen
und
die Vernetzung der Lehrer untereinander leichter geworden. Im
Lehrerzimmer stehe
jetzt endlich auch ein Arbeitsplatz mit
Internetanschluss zur Verfügung. Obwohl das
Problem beengter
Arbeitsplätze dort nach wie vor bestehe, konnte wenigstens
für
eine angemessene Bestuhlung gesorgt werden, so der
Konrektor.
Für den
Medienunterricht gibt es einen modernen Projektor
und die Werkräume wurden mit einer
zeitgemäßen
Papierschneidemaschine und einer neuen Ständerbohrmaschine
ausgestattet. «Viele unserer Werkzeuge, die zum Teil 37
Jahre alt waren, waren total
veraltet und verrostet»,
erinnert sich Werklehrerin Doris Filleböck. Dem
notwendigen
Sicherheitsstandard entsprachen sie schon lange nicht mehr. Die
Königsegggrundschüler können sich außerdem
über vollständig
ausgestattete Experimentierboxen
freuen.
«Jetzt geht es darum, den
Standard auch zu halten»,
hofft Gessenharter. Ohne die 40000 Euro, nur mit Geldmitteln
aus
dem normalen Haushalt, sagt der Konrektor, seien die
Anschaffungen nicht möglich
gewesen.


