
In die Heimspiel-Premiere mit breiter Brust
Zur Heimspiel-Premiere in der Fußball-Bezirksoberliga-Schwaben erwartet der 1. FC Sonthofen
heute um 15.30 Uhr mit dem FC Königsbrunn einen alten Bekannten. Mit einem Sieg könnten
sich die Oberallgäuer oben in der Tabelle festsetzen.
Es ist schon eine Weile
her, dass der FC Königsbrunn im
Sonthofer Illerstadion gespielt hat. Die letzten
Aufeinandertreffen beider Vereine gab es in der Landesliga-Saison
2007/08. In beiden Spielen
siegten die Sonthofer als Aufsteiger
(2:0 und 3:1). Für die Augsburger Vorstädter
ging es am
Ende der Punkterunde eine Klasse tiefer in die
Bezirksoberliga-Schwaben. Der
Auftakt verlief für das Team
von Trainer Klaus Förster nicht gerade
verheißungsvoll. Wegen der 1:4-Auftaktniederlage in
Nördlingen und der
jüngsten 1:3-Heimschlappe gegen den
BCA Oberhausen kann man getrost von einem klassischen
Fehlstart
sprechen. Dabei verloren die Gäste auch noch Michael
Döhner mit Rot
wegen einer Notbremse, sodass aus dem ohnehin
schon recht dünnen Kader in Sonthofen ein
weiterer Spieler
fehlen wird.
Dieses Problem wird heuer beim 1. FC Sonthofen
sicher nicht
auftreten. Trainer Bernd Kunze kann aus dem Vollen schöpfen
und seine
Spieler aus einem großen Kader zusammenstellen.
Die Oberallgäuer können heute
im Illerstadion mit
breiter Brust auftreten, denn sie haben ihr Auftaktspiel beim BCA
Oberhausen mit 3:0 gewonnen. Hinzu kam der 1:0-Erfolg im
TotoPokal beim FC Kempten. Unter dem
Strich darf man sagen: Nicht
schön, aber erfolgreich, was die Kreisstädter
derzeit
praktizieren. Es läuft zwar noch nicht alles rund,
Engagement und Einsatz
der jungen Mannschaft sind aber
vorbildlich.
Wenn es Benjamin Müller und
seinen Kollegen gelingen sollte
ihr Spiel durchzusetzen und mit klugen Pässen Löcher
in
die gegnerische Abwehr zu reißen, werden sich für
Felix Thum und Christian
Förtsch sicher wieder einige
Chancen auftun. Der FCS befindet sich auf einem guten Weg,
die
Siegermentalität wieder zu entdecken. (dl)




