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Allgäuer Zeitung

Donnerstag, 20. Juni 2019
Eberl Medien GmbH & Co. KG
Unabhängige Tageszeitung für das Oberallgäu und Kleinwalsertal

Immer wieder schwere Flugunglücke im Allgäu

Der Hubschrauberabsturz an der Skisprungschanze in Oberstdorf am Donnerstag ist laut Polizei auf falsche Absprachen zwischen dem Piloten und einem Arbeiter zurückzuführen. Bei dem Absturz des Helikopters zog sich der Pilot schwere Verletzungen zu - überlebte aber glücklicherweise. Immer wieder kam es in der Region zu schweren Flugzeugabstürzen.

Großes Aufsehen erregte der Absturz einer Cessna 510 in einem Waldstück zwischen Wangen und Ravensburg. Bei dem Unglück im Dezember 2017 kamen drei Personen ums Leben - darunter auch der Thermen-Investor Josef Wund (79).Nur wenige Monate davor stürzte eine einmotorige Maschine der Marke Piper, Typ Malibu bei der Insel Mainau in den Bodensee. Der Pilot und seine Ehefrau starben. Die Bergung der Maschine gestaltete sich äußerst aufwendig. Gleich zwei schweren Flugzeugunglücke ereigneten sich im Jahr 2016. Im November stürzte ein Prototyp G 180 der Marke Grob Aerospace beim Landeanflug auf den firmeneignen Flugplatz bei Mattsies ab. Für den 45-jährigen Testpiloten kam jede Hilfe zu spät.  Besonders tragisch war auch der Absturz einer Maschine bei Leutkirch im September 2016. Bei dem Unglück kamen der Pilot (33) und ein junges Ehepaar ums Leben. Der Ehemann hatte seiner Frau den Flug kurz zuvor zum Geburtstag geschenkt. Im August 2015 stürzte bei Füssen ein Segelflugzeug ab. Mehrer Hubschrauber und Suchtrupps suchten daraufhin das Absturzgebiet ab und konnten das verunglückte Flugzeug in den Abendsstunden finden. Der 45-jährige Pilot konnte da nur noch tot geborgen werden. Bei einem Flugunglück am Flugplatz in Tannheim bei Memmingen starb im Juli 2014 ein Flugschüler (38) - der 33-jährige Fluglehrer erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Bei Kirchdorf stürzte im August 2013 eine einmotorige Maschine ab. Das Flug war zuvor in Laupheim gestartet. Alle drei Insassen bezahlten das Unglück mit ihrem Leben. Jeweils zwei Tote gab es bei den Flugzeugabstürzen am Kienberg im Jahr 2012 und bei Durach im Jahr 2010 zu beklagen. Großes Glück hatten dagegen zwei Allgäuer Piloten eines Motorseglers. Die beiden Männer waren auf der Mittelmeer-Insel Elba gestartet. In den Tiroler Alpen war das Flugzeug aufgrund Turbulenzen auseinander gebrochen und abgestürzt. Beide Männer überlebten das Unglück.

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