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Allgäuer Zeitung

Sonntag, 28. August 2016
Eberl Medien GmbH & Co. KG
Unabhängige Tageszeitung für das Oberallgäu und Kleinwalsertal
15.12.2006

Gibt’s in einem Jahr den „Oberallgäuer“?


Oberallgäu/Kempten (kep) -

Im Chiemgau gibt es sie seit drei Jahren, im Ostallgäu soll sie Anfang 2007 kommen. Und jetzt wurde eine Initiative gestartet, um sie auch für den Raum Kempten-Oberallgäu einzuführen: die Regionalwährung. Ziel einer neuen Arbeitsgruppe „Regionalgeld im Oberallgäu“ ist es, Ende nächsten Jahres die Zweitwährung zur Stärkung der heimischen Wirtschaft in Umlauf zu bringen.
Wo überall das Regionalgeld eingesetzt wird und wem es schlussendlich zugute kommt, steht noch nicht fest. Die frisch gegründete, bisher neunköpfige Arbeitsgruppe will sich zunächst „noch andere Ideen ganz genau anschauen.“ Erst beim nächsten Treffen Ende Januar sollen dann die endgültigen Zielsetzungen der Oberallgäuer Regionalwährung festgeklopft werden. So soll Klaus Kopp aus Eching im Chiemgau als Gast ins „Kempodium“ nach Kempten eingeladen werden, um über Konzept und Erfolg des „Chiemgauers“ zu berichten. Außerdem will sich die Arbeitsgruppe bis dahin mit „Joytopia“ befassen, einem Konzept, das auf der Idee einer „natürlichen Ökonomie“ basiert. Initiator Rainer Mischke aus Kempten betonte derweil den Projektcharakter des Vorhabens, das als solches „einmalig ist“. Eines ist für den ehemaligen evangelischen Pfarrer sowie ausgebildeten Projektmanager und Marketingfachmann jetzt schon sicher: „Wir wollen so geizig wie möglich mit unserer Zeit umgehen und das Projekt schnell umsetzen.“ Er könne sich vorstellen, dass die Zweitwährung bereits Ende nächsten Jahres in Umlauf gehe. Dazu sei es vor allem wichtig, sich gut zu organisieren und neben dem „Projektträger“, den bisherigen und zukünftigen Mitgliedern, ein Projektteam aus wenigen Teilnehmern zu bilden. Mischke selbst will nach Absprache mit der Gruppe in Zukunft die Projektleitung übernehmen.

Später Verein geplant

Der Arbeitskreis soll außerdem nur die Initialzündung für einen späteren Verein sein, „der dann das Sagen hat“. Außerdem betonte Mischke im Hinblick auf die bestehenden Erfolgsmodelle in anderen Regionen: „Wir brauchen das Rad nicht neu zu erfinden. Wir müssen es jetzt nur in unsere Region reinrollen.“iDer Arbeitskreis „Regionalgeld im Oberallgäu“ trifft sich wieder am 31. Januar um 19 Uhr im Kempodium. Am 17. Januar hält - voraussichtlich - Klaus Kopp einen Gastvortrag über den „Chiemgauer“, ebenfalls im Kemptener Kempodium.

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