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Allgäuer Zeitung

Sonntag, 18. August 2019
Eberl Medien GmbH & Co. KG
Unabhängige Tageszeitung für das Oberallgäu und Kleinwalsertal
13.05.2019

Mehr Dorfläden im Allgäu: Bürger werden immer öfter zu Anteilseignern

Noch rollt fünf Mal pro Woche ein Brotzeitwagen auf den Dorfplatz in Niederstaufen (Kreis Lindau). Es ist ein Test. Es geht darum, ob die etwa 900 Bürger des Ortes wieder einen Dorfladen haben möchten. Das frühere Geschäft hatte Ende 2018 geschlossen. Für ein paar Stunden pro Woche werden Semmeln und Brezen verkauft. „Das wird bisher sehr gut angenommen“, sagt Andreas Hauber. Er gehört zur „Interessengemeinschaft Dorfladen Niederstaufen“. Wenn alles nach Plan laufe, dann eröffne das Geschäft im Herbst.

Wir haben bei bestehenden Dorfläden nachgefragt, wie gut sie angenommen werden:

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In Bayern sind in den vergangenen Jahren viele Dorfläden entstanden, bei denen Bürger als Anteilseigner auftreten. „Wir haben aktuell 170 solcher Geschäfte“, sagt Wolfgang Gröll (Starnberg). Er ist Unternehmensberater für Bürger- und Dorfläden und begleitet viele Projekte. Gröll schätzt, dass in den nächsten Jahren weitere 30 dazukommen werden. Solche Dorfläden sind häufig eine Reaktion darauf, dass in der Vergangenheit viele Tante-Emma-Läden geschlossen haben. Die Interessengemeinschaft im Westallgäuer Niederstaufen benötigt 65. 000 Euro für das Projekt, etwa zwei Drittel davon hat sie zusammen. Jeder, der möchte, kann sich für 250 Euro einen Anteil am Dorfladen kaufen.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe unserer Zeitung vom 13.05.2019.

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