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Allgäuer Anzeigeblatt

Allgäuer Zeitung

Dienstag, 16. Juli 2019
Eberl Medien GmbH & Co. KG
Unabhängige Tageszeitung für das Oberallgäu und Kleinwalsertal
04.02.2015

Bürgermeister-Sprecher befürchten: Schlüsselzuweisungen fürs Oberallgäu können um ein Drittel einbrechen

Es ist ein sehr komplexes Thema, das aber finanzielle Folgen hat – für Gemeinde, Städte und Bürger: Im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs soll die Zahl der Nebenwohnsitze bei der Berechnung der Schlüsselzuweisungen nicht mehr berücksichtigt werden. Beziehungsweise jährlich von 2015 bis 2019 um jeweils 20 Prozent zurückgefahren werden – bis die Zahl bei null ist. Das haben Bayerns Finanzminister Markus Söder und die Chefs der kommunalen Spitzenverbände beschlossen.

Diese Entscheidung aus München betrifft vor allem das Oberallgäu, weil es hier viele Tourismus-Gemeinden gibt, die relativ viele Nebenwohnsitze und zugleich eine schwache Umlagekraft haben. Heuer werden rund 30,7 Millionen Euro an Schlüsselzuweisungen im Oberallgäu verteilt, voriges Jahr waren es 27,5.
Oliver Kunz, Vorsitzender der hiesigen Bürgermeister im Kreisverband des Bayerischen Gemeindetags, und sein Stellvertreter Dieter Fischer befürchten, dass ab 2019 geschätzte acht bis zehn Millionen Euro wegbrechen. Dies würde vor allem kleine und Tourismus-Gemeinden hart treffen - nicht nur im Oberallgäu, sondern auch im anderen südbayerischen Raum.
Im Interview mit dem Allgäuer Anzeigeblatt beantworten Kunz und Fischer die wichtigsten Fragen zu dem komplexen Thema.
Warum am Ende wohl auch die Bürger zur Kasse gebeten werden, erfahren Sie im Allgäuer Anzeigeblatt vom 05.02.2015.  Die Allgäuer Zeitung erhalten Sie im ganzen Allgäu in den AZ Service-Centern im Abonnement oder digital als e-Paper

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