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Allgäuer Zeitung

Dienstag, 24. September 2019
Eberl Medien GmbH & Co. KG
Unabhängige Tageszeitung für das Oberallgäu und Kleinwalsertal
28.08.2015

Allgäuer Experte klärt auf: Diese Gewächse können gefährlich sein

Eigentlich ist es für Bernd Brunner nur sehr schwer vorstellbar, wie sich die Sache zugetragen hat. Die Sache mit dem Rentner aus Heidenheim, der vergangene Woche aus Zucchini aus seinem Garten einen Auflauf zubereitete und an den Bitterstoffen starb.

Denn normalerweise, sagt Bernd Brunner, Kreisfachberater für Gartenbau im Oberallgäu und im Landkreis Lindau, "schmecken diese Bitterstoffe so greislig, dass man das kaum runterbringt". Unbestritten ist aber auch: Diese Bitterstoffe sind gefährlich. Genauso wie andere Substanzen, die man mit Gemüse und Pflanzen im eigenen Garten züchtet.
Bei Zucchini oder auch Kürbissen und Gurken sind es Cucurbitacine, die giftig und hitzebeständig sind. Diese Bitterstoffe, sagt Brunner, wurden aus den modernen Sorten herausgekreuzt. Wer aber im eigenen Garten selbst und mehrfach ansät, könne Rückkreuzungen bekommen, die diese Stoffe dann wieder enthalten.
Ebenfalls Vorsicht geboten ist bei Nachtschattengewächsen wie Kartoffeln, Tomaten und Auberginen. Sie enthalten Solanin, das nicht durch das Kochen abgebaut wird, sondern erst durch den Reifeprozess.
Bei Pflanzenvergiftungen sollte man sich an den Giftnotruf wenden unter 089/19240.
Mehr über das Thema erfahren Sie in der Freitagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 28.08.2015. Die Allgäuer Zeitung erhalten Sie im ganzen Allgäu in den AZ Service-Centern im Abonnement oder digital als e-Paper

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